Hautalterung

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Ab dem 25. Lebensjahr beginnt die Hautalterung

Collagen

Collagen ist die wichtigste Strukturkomponente der Haut, denn es macht 80 Prozent ihrer Trockenmasse aus. Allerdings lässt die körpereigene Collagen-Bildung bereits im Alter von etwa 25 Jahren nach – der natürliche Hautalterungsprozess setzt ein. Mit zunehmendem Alter wird immer weniger Collagen im Körper gebildet. Die Folge: Der Collagen-Gehalt in der Haut nimmt langsam ab, Hautfeuchtigkeit verloren geht, die Haut verliert ihre Elastizität und Falten entstehen.

Ceramide und Hyaluronsäure

Die körpereigene Bildung von Ceramiden und Hyaluronsäure nimmt auch ab ca. dem 25. Lebensjahr langsam ab. Da Ceramide die Haut vor Feuchtigkeitsverlust schützen und Hyaluronsäure Feuchtigkeit in der Haut bindet, sinkt neben dem Collagen-Gehalt auch die Hautfeuchtigkeit langsam ab.

Optische Hautalterung ab dem 30. Lebensjahr

Das Gemeine daran ist, dass dieser Prozeß die ersten Jahre im Verborgenen abläuft und wir die Folgen erst Jahre später bemerken. Denn die Folgen dieser Veränderungen werden erst mit Anfang/Mitte 30 sichtbar.

Erst kleine Fältchen um die Augen

Dann bemerken wir die ersten kleinen Fältchen, meist um die Augen oder an den Mundwinkeln. Mit jedem Lebensjahr kann der Körper die Verluste durch den Abbau von Collagen und Ceramiden immer schlechter ausgleichen. Der Gehalt an Collagen und Ceramiden in der Haut sinkt langsam aber stetig ab. Das hat mit zunehmendem Alter immer deutlichere Folgen, ab dem 40. Lebensjahr ist eine sichtbare Verminderung der Hautelastizität und Spannkraft zusehen.

Die Haut ab dem 50. Lebensjahr

Die körpereigene Collagen- und Ceramid-Produktion nimmt immer mehr ab. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch die in diesem Lebensabschnitt einsetzende hormonelle Umstellung. Nach den Wechseljahren ist bereits ein Drittel des gesamten Haut-Collagens verloren.

Hyaluronsäure-Produktion nimmt weiter ab

Gleiches gilt parallel für die Hyaluronsäure-Produktion, die bis zum 60. Lebensjahr auf ca. 10 % des Ursprungswertes absinkt. Die Hautfeuchtigkeit nimmt weiter ab.

Externe Faktoren für die Hautalterung

Rauchen und intensive Sonneneinstrahlung sind die stärksten externen Faktoren für die Hautalterung. Aber auch unausgewogene Ernährung, ein stressiger Lebensstil, bestimmte Medikamente und Bewegungsmangel wirken sich negativ auf unsere Haut aus.

Rauchen und Hautalterung

Raucherinnen und Raucher schädigen die Haut gleich in mehrfacher Weise.

Dabei gilt, dass der tägliche Konsum von 20 Zigaretten die Haut insgesamt durchschnittlich um zehn Jahre altern lässt, wobei der Effekt bei Frauen noch stärker wirkt als bei Männern. Dabei altert die Haut von Rauchern auch an solchen Stellen, wo die Sonne nicht hinkommt, schneller als die von Nichtrauchern.

Rauchen fördert den Collagen-Abbau

Rauchen fördert den Abbau von Collagen und hemmt gleichzeitig dessen Aufbau. Dies geschieht dadurch, dass Körperzellen, die Tabakrauch ausgesetzt sind, wesentlich größere Mengen des Enzyms MMPs (Matrix Metalloproteinase) produzieren, welches die Hautzellen langsamer wachsen lässt. Auch nehmen Raucher durch jeden Zug an der Zigarette Unmengen an schädlichen freien Radikalen in sich auf.

Nährstoffmangel durch Rauchen

Gleichzeitig kommt es bei Ihnen in Folge eines erhöhten Nährstoffbedarfs zu einem Mangel an diversen Nährstoffen, unter anderem an Vitamin C, welches sehr wichtig für die Collagen-Bildung ist und die Haut-Zellen vor Schäden durch freie Radikale schützt.

Außerdem sind Raucher schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt als Nichtraucher, da Nikotin die Blutgefäße nach und nach schädigt, sodass diese immer enger werden und weniger Blut und Sauerstoff hindurchlassen. Gleichzeitig führt Nikotin parallel auch akut zu einer Verengung der Blutgefäße.

Auch der pH-Wert der Haut verändert sich und ihr Säureschutzmantel wird angegriffen. Die Haut wird anfälliger.

Hautalterung durch Medikamente

Es kann aber auch durch die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente zu trockener, schuppender Haut und Juckreiz kommen oder den Hautzustand verschlechtern. Dies ist gerade bei ältere Menschen der Fall, die ja aufgrund von Alterungsprozessen ohnehin schon trockenere Haut aufweisen. In diesen Altersgruppen nehmen viele Patienten besonders häufig Arzneimittel mit potenziell negativen dermatologischen Nebenwirkungen ein.

Hautalterung durch Bewegungsmangel

Wer sich regelmäßig beim Sport bewegt, tut seiner Haut etwas Gutes. Denn Bewegung kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern durch die Erschütterung der Bewegung straffen sich auch die Kollagenfasern. Durch die Bewegungsabläufe wird die Haut straffer.

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